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4x Gold für Vorarlberger Boxer und beste Landesgruppe
 

[4.4.2009]Die Reise am vergangen Wochenende nach Wels zu den Staatsmeisterschaften des olympischen Boxens hat sich gelohnt. Mit vier Gold- und einer Silbermedaille im Gebäck und somit beste Landesgruppe, war dies das beste Ergebnis der Geschichte des Vorarlberger Boxverbandes.

 

Die einzige negative Überraschung war das fatale Fehlurteil im Halbfinale im Halbweltergewicht von Ivan Obradovic. Er dominierte im Kampf machte die Punkte aber bei der Wertung ging die Hand des Gegners aus Niederösterreich hoch. Völlig zu unrecht sah dies auch Cheftrainer Anton Schrott. Ebenfalls in der Vorrunde verloren Ali Armagan aus Dornbirn und Achmed Timiraljev (Bludenz) nach Punkten.

 

Am Samstagabend standen somit fünf Vorarlberger im Finale. Elke Netzer (Bludenz) im Bantam gewann in der 2 Runde durch KO. Daniel Obradovic (Welter) spielte sein Können aus, Punkte konstant und siegte mit 33:15 Punkten. Eine kuriose Situation gab es nach dem Gong der ersten Runde beim Kampf von Clemens Türtscher (Mittel). Zwei bis Drei Sekunden nach dem Gong, als die Hände bereits unten waren, schlug der Niederösterreicher nach und traf Türtscher voll, welcher zu Boden ging und KO war. Diese regelwidrige Handlung führte zur Disqualifikation des Gegners und somit zum Gold für Türtscher. So eine unsportliche Handlung gehört hart bestraft, so Vereinsmanager Bernhard König. Denn dies hat eine KO Sperre für Türtscher zur Folge und ein Einsatz am 18. April beim Boxevent in Dornbirn ist fraglich. Mikael Gagiev (Halbschwer) blieb gegen den EM Teilnehmer Gzim Tahiri aus Wels chancenlos und verlor nach Punkten. Nach der Finaleniederlage im letzten Jahr holte sich im Schwergewicht Aleksander Aleksic nun endlich die dritte Goldene für seine Sammlung. Er gewann durch Aufgabe des Gegners in der zweiten Runde.