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Obradovic Brüder siegten klar.
Dornbirn gewann mit 12:8

 [15.11.2008] Rund 450 Zuschauer - davon 20 mitgereiste Fans aus Bayern - fanden sich in der Schorenhalle ein und konnten sich über einen tollen Boxabend freuen. Endlich konnte der Boxclub Dornbirn sein Versprechen war machen und zeigte Damenboxen sogar im Doppelpack. Dies war für die Münchner sogar so interessant, dass extra deswegen ein Fernsehteam mitreiste. Die für Dornbirn startende Kaufbeurerin Kristina Slobodjanikova boxte ambitioniert aber der Unterschied in der Kampfanzahl machte sich doch bemerkbar und so gewann Katinka Sewmraus durch Ihre Routine. Der zweite Damenfight endete bereits vorzeitig. Elke Netzer aus Bludenz wirkte teilweise hilflos und musste von der attraktiven Tanja Reiser einige harte Treffer einstecken und gab in der dritten Runde auf. 

Die Verstärkung Sebastian Henninger aus Singen zeigte im Weltergewicht gegen den Münchner Oliver Schöfer, welcher bereits mit 8 K.O. Siegen aufwarten konnte, einen technisch hochstehenden Kampf. Die Offensive von Henninger wurde belohnt und gewann deswegen nach Punkten. Nach der Pause zeigte der frischgebackene Juniorenmeister Ivan Obradovic zu Recht, warum er als bester Techniker gilt. Harte Schläge, schnelle Schlagkombinationen machten dem mehrfachen Landesmeister und dritter bei den deutschen Junioren Meisterschaften Bojan Aladzic aus München schwer zu schaffen. Der Dornbirner konnte sich über einen einstimmigen Punktesieg freuen. Sein Bruder stand an diesem Boxabend um nichts nach. Danjel Obradovic im Mittelgewicht stand gegen Florian Hackinger, welcher mit 110 Fights doppelt so oft wie Obradovic in dem Ring stand, hoch konzentriert im Ring. Hackinger war allerdings durch seine perfekte Doppeldeckung nur sehr schwer zu treffen. Daher blieben die schönen Schlagkombinationen von Obradovic  oft punktelos. Erst in der dritten Runde brach er die Deckung des Bayers auf und die Schläge fanden ihr Ziel. Nach einem schönen Aufwärtshacken zum Kinn flog das Handtuch aus der deutschen Ecke in den Ring.  

Im Abschlusskampf boxte im Superschwergewicht Aleksander Aleksic gegen den süddeutschen Meister 2008 Raman Gorst. Aleksic versuchte mit Druck den Kampf zu bestimmen und konnte damit einige Treffer platzieren. Doch in der dritten Runde wirkten beide Müde und die meisten Aktionen kamen dann aus dem Infight. Mit Zurufen in der tobenden Halle versuchten die Zuschauer Aleksic noch nach vorn zu treiben. Da der Kampf ausgeglichen war, konnten mit dem Urteil unentschieden, beide zufrieden sein. Und die Zuschauer waren es auch.